ENDE!!!

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Es war ein Mal ein Engel- süß und klein,
saß auf seiner Wolke- ganz allein.
Schon als ich ihn das erste Mal sah,
wusste ich, dass er was besondres war.
Schwarz war die Wolke, auf der er saß,
Schmerz war, was ich in seinen Augen las.
In seiner Nähe hab ich den Tod gerochen,
seine Flügel- sie waren gebrochen.
Der Engel war Abbild von Trauer und Leid,
von absoluter Hoffnungslosigkeit.
Als ich in seine Augen schaute
spürte ich, wie sich was zusammenbraute,
spürte auf einmal in seinem herzen
seinen Hass und seine Schmerzen.

*Engel, wie kann das sein,
warum sitzt du hier allein?
Ich dachte, Engel lieben so sehr,
wo kommt der Hass in dir her?
Warum sind deine Flügel schwarz, nicht weiß,
warum hetzten deine Gedanken im Kreis?
Keiner trocknet deine Tränen so rot.
Warum wünschst du dir den Tod?
Warum bist du verschmäht und ausgestoßen,
warum ranken um deine Seele schwarze Rosen?*

Traurig sieht der Engel mich an,
Trauer und Hass sind, was er noch empfinden kann.
Nun berichtet er von seinem Leben,
warum er kann keine Liebe mehr geben.

*Ein Mensch war ich vor Millionen von Jahren,
lebte glücklich, hatte nie Leid erfahrn.
Lebte vor mich hin, so in den Tag hinein,
mir gings so gut, ich dacht das müsst so sein.
Alles lief ganz wunderbar,
bis ich dieses Mädchen sah.
Ich sah sie an und konnts kaum glauben,
sie tat mir ohne Mühe die Sinne rauben.
‚Oh Herr, der du mein Schicksal lenkst,
wie kommt es, dass du mir einen Engel schenkst?’
Blau warn ihre Augen, ihr Haar aus Gold
‚Oh Fortuna ich bin des Glückes hold’
Ihre Stimme war zart, ein lieblicher Klang,
wenn sie sprach, es war als ob sie sang.
Wenn sie ging, es war als ob sie schwebte,
sie war ein Engel der auf Erden lebte.
Wann immer ich sie sah zitterten die Knie,
meine Stimme versagte, wie sonst nie,
mein Herz raste wie das Licht,
Oh, sie vergessen, das wollte/konnte ich nicht.
Als ich in ihre Augen schaute sah ich nur blau
übersah den Schleier aus Trauer so grau.
Übersah ihr gebrochenes Herz,
übersah ihren Hass und ihren Schmerz.
Ich wollte mit ihr über den Wolken schweben
Doch merkte nicht: Sie konnte keine Liebe geben.
Nach und nach brach sie das Herz jedem Mann
Und schließlich gelangte sie auch bei mir an.
Ich hatte schon von ihr gehört,
dass sie die Harmonie hier auf Erden stört.
Jedem Mann das Herz sie brach,
dass sie einem mit Pfeilen ins Herz stach.
‚So töricht bin ich nicht’ schwor ich mir
doch plötzlich stand sie so schön hier.
Ein Engel aus Eis,
mir wurde plötzlich kalt und heiß.
Niemals wollte ich so leichtsinnig sein,
doch sie spann mich in ihr Netz aus Schmeichelein.
Sie zog mich in ihren Bann,
ihr Fluch ist, dass sich keiner gegen sie wehren kann.
Es lies sich nicht vermeiden,
wer dachte schon, dass ich so würde leiden.
Ich war dumm, dachte ich könnte sie ändern,
dachte ich könnte, was keiner schaffte in Gottes Ländern.
Dachte irgendwann würde sie mir vertrau’n,
dachte, irgendwann auf mich bau’n.
Doch ich wollte nicht sehn,
sie war kaum bei mir, schon bereit wieder zu geh’n.
-Ach ich vergaß zu erzählen eines:
Leid gab es damals keines.
Weder Hunger, Schmerz noch Not,
wir fürchteten damals nicht mal den Tod.
Krieg dieses Wort war noch nicht mal erfunden,
sonstiges Böse hat sich erst später in den Charakter gewunden.
Doch wir hätten damals wissen müssen:
Böse Engel darf man nicht küssen.
Sie brachte Dunkelheit über diese Welt,
lehrte uns, dass nichts schönes ewig hält.

Nun zurück zu ihr und mir,
einige Wochen gab es ein „wir“.
Doch dann ging sie, nahm mein Herz mit,
wollte nicht sehn wie sehr ich litt.
Die Welt wurde dunkler, sie trieb ihr Unwesen,
Leid konnte man auf allen Gesichtern lesen.
Man betete, hoffte Gott würde uns erlösen,
er kam: Mit Donnern und Tösen.

‚Ihr Narren, was habt ihr gedacht?
Glaubt ihr, ich hab nur Spaß gemacht?
Habt ihr sie nie angeschaut,
habt ihr nie gesehn, was sich zusammenbraut?
Ihr Name ist Verderben
Und das werden jetzt eure Kinder erben.
Niemals wird es, wie es war,
niemals wieder wunderbar.
Ihr habt eure Chance bekommen,
das Glück wird nun von der Erde genommen.
Ihr habt zuviel riskiert,
merkt ihr nicht, wie euer Herz einfriert?
Doch, noch seid ihr gut dran,
in 1000Jahrn fängt das wahre Grauen an.
Ich sehe es schon vor mir,
zig Kriege beginnen hier.
Doch erst in Millionen von Jahrn
Werdet ihr Menschen wirkliche Qual erfahrn.
Kriege, Bomben, jegliche Krankheit,
die Erde wird sein voller Leid.
Hunger, Terror, Attentate,
während ich hier oben abwarte,
wie die Menschen sich winden,
doch erst muss der Egoismus aus euren Herzen verschwinden.
Dann erst greife ich ein,
dann erst wird wieder alles gut sein.
Niemals wird wieder jemand lachen,
es sei denn, jemand wird es überwachen.
Hört gut zu, es ist eure letzte Chance’

Die Menschen schwiegen wie in Trance.
Gott ergriff wieder das Wort:

‚Ich nehme einen von euch fort,
dessen Herz noch rein ist,
dem er selbst noch nicht am wichtigsten ist.
Ein Mensch, dem was liegt an den andern,
wird mit mir in den Himmel wandern.
Auf einer Wolke sitzen, über euch wachen
Dann, nur dann, könnt ihr wieder lachen.
Doch nicht ausnahmslos, es wird viel Leid geben
Und niemals wieder wird ich das Wort hier auf Erden erheben.
Wenn später die Menschen fragen: ’Gott warum?’
Bleib ich für immer stumm.
Wenn jemand fragt warum ich das tue
Bleib ich still, halte Ruhe.
Wenn jemand fragt: ‚Wieso?’
Seid doch froh,
es könnte schlimmer kommen,
ich hätte beinah jede Freude von der Erde genommen.
So schweigt still!
Warum? WEIL ICH ES SO WILL!’

Noch bevor er es sagte wusste ich Bescheid,
Trauer machte sich in meinem Herzen breit.
Ich spürte es, bevor er es sagte,
bevor ich einen Blick zu ihm wagte.

‚Nun komm, ich mein dich, du weißt es schon,
wirst von nun an im Himmel wohn.
Wirst ein Engel auf Ewigkeit,
wachst über Trauer, Glück und Leid.
Damit du mir treu bleibst brauch ich ein Versprechen,
muss dir leider die Flügel brechen.
Nehme ich dir die Seele fragen deine Gedanken,
Nein, aber es werden schwarze Rosen darum ranken.
Deine Wolke und Flügel haben eine bestimmte Farbe,
sie sind schwarz, schwarz wie ein Rabe.
Dass du kein normaler Engel bist muss man erkennen
Und nun will ich deinen Namen nennen.
Er ist: SCHICKSAL so grausam verrucht,
er wird es sein, den man später verflucht.
Und nun komm, wir müssen gehen,
wirst diese Erde nun von oben sehn.’

Sprach Gott und nahm mit, ich blickte zurück,
auf die Erde wo ich einst fand mein Glück.
Seit Millionen von Jahren sitz ich schon hier,
alles, was Gott befahl geschah mir.
Der Fluch lastet auf mir seit einer Ewigkeit,
und Gott ist noch lang nicht zur Gnade bereit.
Regle die Verteilung von Glück und Trauer,
baute um mich eine Mauer.
Und nun sitz ich hier, sieh mich an
Es gibt nichts, worüber ich mich noch freuen kann.
Die die ich liebte starben vor langer Zeit,
einige zu jung, sie warn noch nicht bereit.
Doch ich musste ihren Tod auf Befehl veranlassen,
darum kann ich mich nur noch hassen.*

So sprach der Engel ich spürte ein Beben,
spürte: dieser Engel will nicht mehr leben.

*Doch Engel, eins gibt es, was ich nicht versteh:
Warum tust du manchen Menschen so weh?
Es gibt manche die werden vom Glück überhäuft
Und manche, bei denen alles schief läuft.
Die Welt ist ungerecht, ich weiß,
doch langsam dreh’n sich meine Gedanken im Kreis.
Du hast die Macht, warum nutzt du sie nicht,
warum zauberst du nicht ein Lächeln auf jedes Gesicht?
Warum müssen manche Menschen so leiden,
während sich andre an allem Guten die Augen weiden?
Warum tust du das?
Macht dir das etwa Spaß?

Warum sind manche vom Pech verfolgt?
Warum ist manchen das Glück so hold?
Warum läuft bei mir z.B. alles schief,
warum verließen mich alle, als ich sie rief?
Ach Engel, so antworte mir,
ich steh doch schon mit Tränen vor dir!*

Ach, ihr Menschen denkt es wär so leicht,
bis man im Leben alles erreicht.
Ich erklär dir die Aufgabe die ich habe,
Glück zu verteilen ist meine Gabe.
Jeder Mensch bekommt vom Glück gleichviel,
das zu überwachen ist mein Ziel.
Doch wo und wann,
das kommt auf den Menschen an.
Manche leben in ihrer Jugend in Zufriedenheit
Und manche leben in Trauer und Leid.
Jeder Mensch ist individuell,
du verurteilst mich zu schnell.
Jeder bekommt sein Glück wenn es vorgesehen ist
Und nicht, wenn er es gerade mal vermisst.
Ich will dir dein Herz nicht brechen,
drum von mir hier ein Versprechen:
Du wirst auch noch Glück erfahrn,
doch vielleicht erst in ein paar Jahrn.
Deswegen verzweifeln hat keinen Sinn,
du kriegst das schon irgendwie hin!*

Ich war sprachlos von dieser Offenbarung,
hatte ja vorher keine Ahnung.
Wollte dem Engel was gutes tun,
dann könnte er endlich in Frieden ruhn.
An mein Herz führte ich seine Hand,
merkte, es gab etwas was uns verband.
Merkte wie er bei der Berührung erschauerte,
wie er um jede verlorene trauerte.
Langsam taute sein herz auf,
von da an nahm mein Schicksal seinen Lauf.
Mit einem Kuss erlöste ich ihn von dem Fluch,
Schreibe für euch nun dieses Buch.
Habe ja jetzt viel Zeit,
Zeit bis in die Ewigkeit.
Ich habe seinein Platz eingenommen...
Irgendwann musste es ja so kommen.
Was mit dem Engel geschah?
Er starb, das ist ja klar.
Mit einem Lächeln verließ er die Welt,
es gab nichts mehr was ihn hier hält.
Vorbei ist’s mit den hieben,
habe ihm auf seinen Grabstein geschrieben:

~Oh Angel I will forget you never
Oh Angel, I will love you forever!
They called you Fallen Angel in the dark,
Fallen Angel without a heart.
But they had never really thought about it,
You was the greatest person I have ever met~

Nun warum ich das für euch aufschreibe,
weil ich nun wie der Engel vor mir leide.
Doch nun wisst ihr was Sache ist,
dass es bloß nie wieder jemand vergisst.
Jeder leidet irgendwann einmal,
denkt das Leben wär ne Qual.
Verurteilt mich bitte nicht zu schnell,
auch euer Horizont wird wieder hell.
Strengt euch an
Und irgendwann
Wird die Welt wie sie war,
ohne Schmerzen- wunderbar.
Lernen sollen wir aus dieser Geschichte,
das ist warum ich sie euch berichte.
Damit der Engel nicht umsonst litt,
Millionen Jahre durch die Hölle ritt.
Fangt mit der Verbesserung der Welt an,
damit er in Frieden ruhen kann.
Damit ich nicht umsonst mein Leben hinter mir lies:
~OH ANGEL, REST IN PEACE~



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